Call to action: Lieber Kunde, tun Sie was! Jetzt!

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Werbung kann schon ein kleines Kunstwerk sein: Beschreibend. Emotional. Imagebildend. Oder einfach schön gemacht. Da schaut man gern hin, nicht wahr?!

Und dann kommt das Mitmessen der eigenen Kunden und ihrer Daten. Und es passiert… vielleicht kennen Sie das? Die Klickrate (CTR) war nicht so brillant wie beim Wettbewerb, au weh! Der Manager schiebt es auf den Referenten, der Marketing Referent schiebt es auf die Agentur, die Agentur auf das Netzwerk / den Vermarkter, der Vermarkter womöglich noch weiter oder zurück zum Gestalter der Werbemittel. Und alle sind aufgeregt. Weil vor lauter Branding und Ästhetik dem Call to Action wenig Beachtung geschenkt wurde. Da kann diese (wenn auch englischsprachige) Sammlung ganz hilfreich sein.

Kurz: Sagen Sie den Menschen die Sie gern als Kunden hätten, warum er unbedingt klicken soll.

Und wenn Sie meinen, Online Werbung ohne ordentlichen Call to Action gab es nur in den 90ern… na dann schauen Sie mal auf Ihren Lieblings-Online-Magazinen für Finanzen die Flashfilmchen oben und rechts an… hier und da werden Sie sicher fündig.

Der Tagesgeld-Hopper

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Das ARD-Magazin Plusminus hat einen Beitrag zum Albtraum des gemeinen Finanz-Marketers gemacht: Eine Anleitung zum Tagesgeld-Hopping. Warum Albtraum? Nuuun, Tagesgeld-Hopper gehen mit all ihrem Geld dorthin wo die Zinsen am höchsten sind. Und sonderlich loyal einem einzelnen Geld-Institut gegenüber sind sie demnach nicht. Also eben kein Traum-Kunde.

Hier die Anleitung für das Tagesgeld-Hopping bei Plusminus.

Was kann man tun gegen Tagesgeld-Hopper? Ich sage Ihnen: nichts. Erinnern Sie sich an diese und diese Blogposts von uns? Nun, dann stellen wir gemeinsam Fest dass man den Markt, die eigenen Kunden und auch das Internet nicht kontrollieren kann.

Aber sehr wohl kann man die Daten der Neukunden bzw. den Kontakt zu den Tagesgeld-Hoppern nutzen. Man kann bei erneuten Zinserhöhungen diese Kunden gezielt ansprechen und zurückholen: Cross-und Upselling ist möglich. Man kann in Kontakt bleiben. Wichtig: die Produkte die man den alten-neuen Kunden anbietet sollten tatsächlich gut sein. Und wer gute Produkte hat, schafft es auch sie zu verkaufen. Z.B. an Tagesgeld-Hopper :)

Machs richtig: Usability als Erfolgsfaktor

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Na, wann haben Sie das letzte mal auf ein Banner geklickt und auf einer Landingpage sofort Ihre komplette Adresse inklusive privater Handynummer hinterlassen in der Hoffnung dass mehrere Makler Sie persönlich mit tollen Personenversicherungs-Angeboten danach ansprechen? Wie…?? Das haben Sie noch nie getan?!

Kunden recherchieren und vergleichen online. So weit, so klar. Wie kann ich diesen Umstand nutzen? Ganz einfach: Information anbieten. Und diese Information so aufbereiten dass der Kunde damit gut umgehen kann: Z.B. eine Informationsarchitektur anbieten die es erlaubt Dinge wiederzufinden. Eine kleine Hilfe hat der BVDW jetzt veröffentlicht: Usability: Ein wichtiger Erfolgsfaktor…

Denn die Gleichung ist einfach: Usability = Conversion

Banken: Der böse Kunde

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Gerade bin ich über einen Blogeintrag einer schlecht behandelten Kundin einer großen amerikanischen Bank gestolpert. Sowohl Artikel als auch Reaktion der Bloggerin Single Ma ist großartig. Lesen Sie selbst.

Und… wer hatte nicht schon 1-2 mal in meiner Laufbahn als Bankkunde Lust gehabt seine Bank zu verlassen? Souverän und aufs äußerste Konsequent den Gegner treffen?! (lesen Sie ruhig Single Mas Geschichte, durch das Englische kommen Sie schon durch :))

Deutschland ist ein anderer Markt mag der Einwand sein. Stimmt. Das bedeutet aber nicht, dass die Kunden hierzulande besonders zufrieden sind: Deutsche Banken bieten einen schlechten Kundendienst lautet der Titel einer Pressemitteilung zur dazugehörigen Studie. Deutsche Kunden:

  • Müssen Lange auf Antworten warten (32% der Banken antworten gar nicht)
  • Finden online selten die Antworten die sie benötigen (Stichwort Usability)
  • Hilfe-Tools fehlen oftmals
  • Werden auch telefonisch selten persönlich angesprochen

Humm… da kann ich nur noch die bloggende Single Ma zitieren: “There’s too much competition in the market for incompetent customer service.”

Finanzen, Affiliate und das Tagesgeld im Vergleich

Tobias in Affiliate Marketing, Marktverhalten 1 Kommentar »

Ein Marketingverantwortlicher einer großen Bank sagte mir einmal den Satz “die Deutschen sind Tagesgeld-versaut.” Interessant – können wir diesen Effekt auch online beobachten fragten sich die Finanz-Marketer.

Unkomplizierte Sparprodukte scheinen auf dem deutschen Markt in der Tat sehr gefragt zu sein: Immer mehr Banken und Anbieter gehen mit verlockenden Angeboten auf den Markt, wie die jüngst 1822direkt (5% eff. Zins) oder die comdirect (4,75% eff. Zins). Auch die Zeitschrift Finanztest hat sich in Ausgabe 04/2008 diesem Thema gewidmet (insbesondere den Strukturen einiger Tagesgeldangebote).

Einfach zu verstehende Geldanlageprodukte sind im Internet-Vertrieb anscheinend sehr erfolgreich. Der Trend zeigt sich in der stetig wachsenden Anzahl von Tagesgeldvergleichen im Web. Neben der Marke treten mehr und mehr das Produkt und seine Konditionen in den Vordergrund.

Mit Zusatzservices wie Vergleichen und Tipps bis hin zur Beratung positionieren sich Websites gegenüber ihren Usern. Diese Vergleiche werden oftmals von sogenannten Affiliates (auch Publisher genannt, vgl. Glossar) betrieben. Anbieter von Finanzdienstleistungen können sich so über Affiliate-Marketing-Netzwerke positionieren lassen. Über Positionierung entscheiden jedoch die Webmaster bzw. Redakteure eigenständig. Das bedeutet, nicht unbedingt wer am besten zahlt, sondern wer ein gutes Angebot hat, wird positioniert. Ratgeber, redaktionelle Inhalte und Marketing- bzw. Vertriebsmaßnahmen vermischen sich zunehmend.

Bevor Sie die nächste Kampagne buchen…

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… schauen Sie doch mal hier nach.

Die Frage ist: Wie viel Geld gibt man aus, um Kunden abzulenken?

Frauen und Geld

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Auch wenn schon ein paar Tage älter, hier eine nette Studie der Credit Europe Bank: “Frauen und Finanzen.” Interessant ist, dass deutsche Frauen eher dem Sparbuch vertrauen (53%) als dem Tagesgeldkonto. Im Punkto Tagesgeld sind die Damen aus Polen und Großbritannien schon weiter, sie nutzen diese Geldanlageform viel häufiger. Auch Nutzung von Krediten, Verhalten beim Bezahlen und andere Punkte wurden in der Studie analysiert.

Wer zahlt? Kreditkarte vs. EC-Karte vs. Bargeld

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Auch der gemeine Finanz-Blogger steht hier und da im Kaufhaus seiner Wahl an der Kasse und hat mal wieder kein Bargeld bei sich. Die Freude ist groß, wenn Kreditkarten überhaupt akzeptiert werden. Was in z.B. angelsächsischen Ländern Standard ist, nämlich selbst kleine Einkäufe per Kreditkarte zu bezahlen, ist im deutschsprachigen Raum noch lange nicht so weit verbreitet.

Zurück zur Kartenzahlung an der Kasse: bei der Unterschrift fällt dem Blogger auf, dass er seine Unterschrift unter die easycash GmbH setzt. Schnell bei Google angefragt und hier hat easycash bestätigt, was der Blogger schon lange gefühlt hat: Die echte Konkurrenz zur Kreditkarte (5% Marktanteil!) scheint nicht die EC-Karte(ca. 26%), sondern vor allen Zahlungsmitteln das Bargeld (63%) zu sein: Hier eine Übersicht des Marktanteils von Kartenzahlungen. mehr lesen »

Gutscheine, Coupons, Vorteile: Nutzer mögen diese Werbemittel

Tobias in News und Trends, Marktverhalten 2 Kommentare »

Am längsten fesseln Gutschein und Promotions-Werbemittel die Nutzer. Das hat der Online-Marketing Dienstleister PointRoll in einer Studie herausgefunden. Ganz überraschend ist es auch in Deutschland nicht, dass zahlreiche Nutzer sich über Schnäppchen, Vorteile und Coupons freuen. Portale wie kostenlos.de oder absahnen.de haben Vorteile zum Thema ihrer gesamten Web-Aktivitäten gemacht.

Auch als Finanz Marketer kann man die Strategie des Vorteils oder Coupons nutzen. Ganz wichtig ist, dass der Vorteil ein wirklicher Vorteil ist und nicht “nur” kommunikativ: So bestehen vorteilhafte Finanzprodukte auch in Communities und in redaktionellen Prüfungen (z.B. durch Publisher wenn man seine Produkte per Affiliate-Markjeting vermarketet). Wie kann solch ein Produktvorteil aussehen? Nun, einige Vorreiter gibt es bereits, sei es beim Produkt Girokonto bei dem es Zugaben gibt oder das Produkt (fast) konkurrenzlose Vorteile anbietet oder auch bei Online-Krediten, wo der Kunde einen hochwertigen MP3 Player oder einen Elektronik-Markt Gutschein erhält. Solche Kampagnen können nicht nur Reichweite, sondern auch die Conversion Rate (Abschlussquote) von Finanzprodukten online deutlich erhöhen.

Web 2.0: Sag mir wer du bist oder sein willst - Privates im Internet

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Bereits jeder Fünfte Deutsche (19%) stellt private Informationen über sich online. In Blogs, Communities und auf privaten Homepages werden Fotos, Vorlieben, Kontakte und mehr preisgegeben. Der Mensch ist eben ein soziales Tier: Er sagt gerne was er tut und mag. 7% der Bundesbürger gestalten eigene Websites, 10% haben ein Profil in Online-Communities angelegt. Gerade die Communities sind hervorragend geeignet, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Singlebörsen werden von 2% aller Deutschen genutzt.

Webmonitor BITKOM

Herausgefunden hat diese Daten der Webmonitor von BITKOM. Besonders interessant ist das Alter der Veröffentlichenden: Besonders aktiv sind die 14- bis 29-Jährigen. In dieser Gruppe veröffentlicht jeder Zweite (50 Prozent) private Informationen im Internet. Mit steigendem Alter nimmt die Rate immer weiter ab. Bei den 45- bis 59-Jährigen liegt sie nur noch bei 10 Prozent, bei den Über-60-Jährigen bei 3 Prozent. mehr lesen »

Der emanzipierte Kunde

Jan in Marktverhalten 2 Kommentare »

Da passiert etwas im Internet

Kennen Sie das…? Sie bauen mit viel Engagement, Zeit und Investitionen eine Marke, ein Produkt oder Dienstleistung auf und lesen dann solche Dinge wie „Also in dieses Hotel würde ich nicht fahren, die Zimmer sind viel zu klein und längst nicht mehr auf dem Stand der Zeit“ oder „Die Kamera lohnt nicht zu kaufen, der Blitz hält nicht das was er verspricht“ oder dieser Shop liefert seine Ware erst 2 Wochen nach Bestellung und die Rückabwicklung ist eine Katastrophe. Höchstwahrscheinlich haben Sie derartige Berichte in keiner etablierten Tageszeitung oder Magazin gelesen, ich vermute viel eher im Internet und das auf einschlägigen Portalen. Nur was ist passiert? Ganz einfach. Sie sind angekommen. Im Web 2.0.

Das Kundenverhalten ändert sich

Der Kunde ist nicht länger mehr nur Konsument. Im Gegenteil, er bildet sich seine eigene Meinung und tut diese auch noch kund. Ganz in der Öffentlichkeit. Special Interest Websites, Communities, Blogs, Social Networks, ect. alle diese neuartigen Erscheinungen bilden die geeignete Basis dafür. Da wird analysiert, ausgetauscht, informiert, diskutiert und vieles mehr. Web 2.0 macht es möglich und eröffnet der breiten Kundschaft, ohne technisches Know How, einen einfachen und schnellen Zugang zum Web. Der Marketingleiter spricht von Kontrollverlust, nur hat es diesen schon immer gegeben. Jeder Konsument hat sich auch in der Vergangenheit über die Eigenschaften von Produkten, den Service, die Marke ect. ausgetauscht. Der einzige Unterschied ist, die Informationen werden nun transparent und jedem zugänglich. Als Unternehmen bietet sich die Chance aktiv auf solche Entwicklungen einzuwirken und sich mit dem Kunden auseinander zu setzen. Was man früher über oft teure und aufwändige Marktforschungsstudien und Kundentests in Erfahrung zu bringen versuchte, bekommt man häufig frei Haus geliefert. Und nichts ist wichtiger als ein offenes, unvoreingenommenes Kundenfeedback.

Der Kunde oder Kooperationspartner als kommunikativer Mittelpunkt

Wie man den Kunden bereits frühzeitig in die Marken- und Produktkommunikation einbinden kann zeigte uns Opel mit dem Astra Blog im Sommer 2006. Dabei beauftrage der deutsche Automobilhersteller eine 4 köpfige Gruppe aus der hiesigen bekannten Bloggerszene und stellte Ihnen für 4 Wochen den neuen Opel Astra zum Test. Wie es lief, welche Erkenntnisse alle Beteiligten aus dieser Aktion ziehen und wie es möglicherweise weiter geht, lesen Sie am besten unter http://astra.blogg.de/ oder den Blogs von Pia, MCWinkel, Don Dahlmann und Felix Schwenzel. Aber auch im Affiliate Marketing gibt es lobenswerte Ansätze für die Kommunikation mit den Publishern. So z.B. Spreadshirt, Amazon, Quelle oder AbeBooks. Tips zur erfolgreichen Affiliate-Kommunikation und -steuerung gibt es in Kürze in einem weiteren Beitrag.

Und der Finanzmarkt?

Ein verändertes Kundenverhalten in der Finanz- und Versicherungsbranche ist bereits seit langem erkennbar. Ausgelöst durch einen geringeren Bindungswillen, insbesondere in der jüngeren Zielgruppe (ebenfalls zu erkennen bei Laufzeitverträgen z.B. in der Telekommunikationsbranche, in der partnerschaftlichen Beziehung, Mitgliedschaft in Vereinen ect.), beschränkt sich die Loyalität eines Kunden auf die gegenwärtige Beziehung zum Anbieter. In der Vergangenheit ist man mit der Entscheidung für ein Kreditinstitut eher konservativ umgegangen. In der Mehrheit der Fälle, die ich persönlich kenne, wurde der Bankberater einfach an die Kinder “weitervererbt”. Die meisten Menschen sind oftmals bei der gleichen Bank wie ihre Eltern. Das gilt gleichermaßen für Versicherungsunternehmen. Zugegeben, dies ändert sich im Alter zunehmend. Dennoch, diese Kunden - Anbieter Beziehung kann sehr schnell geschwächt werden. Bezüglich der dafür erforderlichen Instrumente bedient man sich des klassischen Marketing Mixes. Und während die meisten Finanzunternehmen den frontal Angriff auf der Preisschiene versuchen, bleibt eines oft auf der Strecke - die Aufklärung des Kunden. Der Finanz- und Versicherungsmarkt ist komplex, intransparent und nach wie vor erklärungsbedürftig. Gepaart mit der für beide Bereiche erforderlichen Vertrauensbildung sehen sich die meisten Unternehmen im Zeitalter des Internet neuen Herausforderungen gegenüber gestellt. Ganz abgesehen von Web 2.0 Erscheinungen, beginnt die Branche langsam das Eis zum Internet zu brechen und die Vermarktung von Dienstleistungen über dieses Medium zu beginnen. Ich selbst sehe die Bewegung als absolut notwendig und als Chance proaktiv auf den Kunden zuzugehen und ihn in Zeiten hoher Aufklärung, Wechselbereitschaft und Wettbewerbs abzuholen. Dabei sehe ich das Medium Internet als wesentliche Ergänzung einer ganzheitlichen Multichannel Strategie, die bereits etablierte Kanäle wie Ausschließlichkeitsvertrieb, Filialsysteme, Makler ect. umfassend und erfolgreich ergänzen kann.

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