Banken: Der böse Kunde

Tobias in Marktverhalten, Studien Keine Kommentare »

Gerade bin ich über einen Blogeintrag einer schlecht behandelten Kundin einer großen amerikanischen Bank gestolpert. Sowohl Artikel als auch Reaktion der Bloggerin Single Ma ist großartig. Lesen Sie selbst.

Und… wer hatte nicht schon 1-2 mal in meiner Laufbahn als Bankkunde Lust gehabt seine Bank zu verlassen? Souverän und aufs äußerste Konsequent den Gegner treffen?! (lesen Sie ruhig Single Mas Geschichte, durch das Englische kommen Sie schon durch :))

Deutschland ist ein anderer Markt mag der Einwand sein. Stimmt. Das bedeutet aber nicht, dass die Kunden hierzulande besonders zufrieden sind: Deutsche Banken bieten einen schlechten Kundendienst lautet der Titel einer Pressemitteilung zur dazugehörigen Studie. Deutsche Kunden:

  • Müssen Lange auf Antworten warten (32% der Banken antworten gar nicht)
  • Finden online selten die Antworten die sie benötigen (Stichwort Usability)
  • Hilfe-Tools fehlen oftmals
  • Werden auch telefonisch selten persönlich angesprochen

Humm… da kann ich nur noch die bloggende Single Ma zitieren: “There’s too much competition in the market for incompetent customer service.”

Frauen und Geld

Tobias in Marktverhalten, Studien Keine Kommentare »

Auch wenn schon ein paar Tage älter, hier eine nette Studie der Credit Europe Bank: “Frauen und Finanzen.” Interessant ist, dass deutsche Frauen eher dem Sparbuch vertrauen (53%) als dem Tagesgeldkonto. Im Punkto Tagesgeld sind die Damen aus Polen und Großbritannien schon weiter, sie nutzen diese Geldanlageform viel häufiger. Auch Nutzung von Krediten, Verhalten beim Bezahlen und andere Punkte wurden in der Studie analysiert.

Internet Nutzung im Finanzbereich: Die Kunden kaufen online

Tobias in Studien 1 Kommentar »

Zugegeben, recht langsam wächst die Zahl der Internet-Nutzer die ihre Finanzgeschäfte online abwickeln. Dennoch sind diese Zahlen heute schon recht respektabel, soll heissen die Deutschen nutzen das Internet gerne für Finanz-Geschäfte. Das geht aus der Wirtschaftsrechnungen des Statistischen Bundesamtes hervor (Fachserie 15 Reihe 4, die Studie bezieht sich auf das Jahr 2006)

Spitzenreiter ist das Internet Banking: 42% aller befragten gaben an Bankgeschäfte online abzuwickeln. Sicherlich interessanter für den Online Vertrieb und das Online Marketing der Kauf von Finanzprodukten im Internet: 10,1% aller Befragten gaben an, Aktien, Versicherungen und Finanzdienstleistungen online bestellt zu haben. Spitzenreiter ist die Gruppe der 25-44jährigen mit 12,2%. Zum Vergleich: 76% der Befragten kaufen online ein, 41% kauften Tickets für Reisen (Flug, Bahn u.a.).

55+ im Internet: Silver Surfer werden immer mehr

Tobias in News und Trends, Studien 1 Kommentar »

Die Gruppe der Silver Surfer (Menschen die 55 Jahre und älter sind) ist die am schnellsten wachsende Nutzergruppe im Internet. Was alle schon seit einiger Zeit sehr stark ahnen, hat Mediascope und die EIAA jetzt wieder in einer Studie mit Zahlen belegt. Interessant für die Finanzbranche: Denn wer sein Leben lang viel gespart hat, ist ein beliebter Kunde. Gute Nachrichten laut Studie: 53% der Silver Surfer besuchen Websites der Kategorie Finanzen. mehr lesen »

Nutzer mögen keine störende Werbung im Internet

Tobias in Studien 2 Kommentare »

Herausgefunden hat das Fittkau & Maaß in der aktuellen Studie WWW-Benutzer-Analyse W3B im Auftrag von e-professional.

Die Botschaft muss zum Thema passen

Fast jeder dritte Internetnutzer verbringt mindestens ein Viertel seiner Online-Zeit auf kleineren Webseiten. Der Grund: hier findet der Nutzer spezifische Informationen die zum von ihn gesuchten Thema passen.

Nutzer mögen keine störende Werbung. Als störend wird empfunden was den Zugang zu Inhalten blockiert, beispielsweise Layer und Intersticials oder Pop Ups. Zum Recherchethema passende Angebote hingegen werden als nicht störend wahrgenommen.

Damit verfestigt sich ein Trend, der besonders für im Internet werbende Unternehmen zur Herausforderung wird. Sollte die Nachfrage nach Nischeninhalten weiter steigen, wird es für die Unternehmen immer schwieriger, mit ihrer Online-Werbung viele Nutzer zu erreichen. Der Grund liegt in der bisher gängigen Praxis: Die herkömmliche Werbeplanung konzentriert sich ausschließlich auf Webseiten mit mehr als 10.000 Seitenaufrufen pro Monat. Viele kaufinteressierte Nutzer können so nicht erreicht werden.

Werben Sie dort, wo Ihre Kunden Sie suchen

Nur eine Minderheit der Nutzer lehnt Internet-Werbung grundsätzlich ab. Über die Hälfte der Nutzer empfindet Textwerbung als weniger störend als bunte animierte Banner oder gar Pop Ups. Vor allem durch die Platzierung in Suchmaschinen und auf passenden Themenportalen findet die Werbebotschaft den interessierten Nutzer: Die Werbung hat gute Chancen als Mehrwert denn als aufdringliche Reklame wahrgenommen zu werden.

Fazit der Studie: Um potenzielle Käufer auch in den Tiefen des Internets zu erreichen, werden Online-Werber in Zukunft sowohl in technischer als auch in kreativer Hinsicht umdenken müssen. Neben einer zunehmenden Automatisierung der Mediaplatzierung werden auch neue Werbeformate gefragt sein. Auch die Strategie, nur auf den großen General-Interest-Portalen präsent zu sein, könnte sich als verhängnisvoll erweisen. Schon heute sind die Nutzer viel zu weit verstreut, um langfristig alle Zielgruppen zu erreichen und die gewünschte Werbewirkung zu erzielen. Die Wege zu den Zielgruppen werden schmaler und verzweigter und machen den Einsatz flexibler Lösungsmodelle erforderlich.

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