Google Finance

Jan in News und Trends Keine Kommentare »

Google entdeckt die Finanzwelt

Nicht mehr ganz neu, aber dennoch äusserst interessant ist der Start von Google Finance. Ein Portal das ganz auf die Interessen der Finanzwelt abzielt. Dabei werden Informationen zu Themen wie Aktienkurse, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftnachrichten, Diskussionsgruppen, Portraits ect. geliefert. Hier spielt das Unternehmen selbstverständlich seine Stärken aus und setzt auf Suchfunktionen, Aktualität, Relevanz und aktuelle Web 2.0 Trends. So bekommt man als Nutzer umfassende Informationen zu Unternehmen, die man in der Suche eingegeben hat. Diese sind recht umfassend und stellen die o.g. Ergebnisse übersichtlich dar. Ein erstklassiger Ansatz wie wir finden. Natürlich freuen wir uns bald auf eine deutsche Version. Wahrscheinlich aber erst im Gamma Test ;o).

Die Top 100 der deutschen Banken und Kreditinstitute

Jan in News und Trends Keine Kommentare »

Haben Sie einen Überblick über die größten Finanzunternehmen in Deutschland?

“DIE BANK”, eine der führenden Fachzeitschriften für die Finanzwirtschaft verschafft Ihnen diesen. Auf der gleichnamigen Website des dahinterstehenden Verlages erhalten Sie eine aktuelle Übersicht der Spitzenreiter im Jahr 2006, gemessen an der Bilanzsumme. Eine Entwicklung ist anhand der ebenfalls aufgeführten Jahre 1998 - 2005 nachvollziehbar. Die Website bietet zusätzlich Informationen zu aktuellen Trends, Problemen und Perspektiven des Marktes, ergänzt um rechtliche Themen. Selbstverständlich können Sie das Ganze auch als Zeitschrift und in Form eines Abo’s bestellen. Da schmeckt die Tasse Kaffee sicher auch etwas besser zu…

Der emanzipierte Kunde

Jan in Marktverhalten 2 Kommentare »

Da passiert etwas im Internet

Kennen Sie das…? Sie bauen mit viel Engagement, Zeit und Investitionen eine Marke, ein Produkt oder Dienstleistung auf und lesen dann solche Dinge wie „Also in dieses Hotel würde ich nicht fahren, die Zimmer sind viel zu klein und längst nicht mehr auf dem Stand der Zeit“ oder „Die Kamera lohnt nicht zu kaufen, der Blitz hält nicht das was er verspricht“ oder dieser Shop liefert seine Ware erst 2 Wochen nach Bestellung und die Rückabwicklung ist eine Katastrophe. Höchstwahrscheinlich haben Sie derartige Berichte in keiner etablierten Tageszeitung oder Magazin gelesen, ich vermute viel eher im Internet und das auf einschlägigen Portalen. Nur was ist passiert? Ganz einfach. Sie sind angekommen. Im Web 2.0.

Das Kundenverhalten ändert sich

Der Kunde ist nicht länger mehr nur Konsument. Im Gegenteil, er bildet sich seine eigene Meinung und tut diese auch noch kund. Ganz in der Öffentlichkeit. Special Interest Websites, Communities, Blogs, Social Networks, ect. alle diese neuartigen Erscheinungen bilden die geeignete Basis dafür. Da wird analysiert, ausgetauscht, informiert, diskutiert und vieles mehr. Web 2.0 macht es möglich und eröffnet der breiten Kundschaft, ohne technisches Know How, einen einfachen und schnellen Zugang zum Web. Der Marketingleiter spricht von Kontrollverlust, nur hat es diesen schon immer gegeben. Jeder Konsument hat sich auch in der Vergangenheit über die Eigenschaften von Produkten, den Service, die Marke ect. ausgetauscht. Der einzige Unterschied ist, die Informationen werden nun transparent und jedem zugänglich. Als Unternehmen bietet sich die Chance aktiv auf solche Entwicklungen einzuwirken und sich mit dem Kunden auseinander zu setzen. Was man früher über oft teure und aufwändige Marktforschungsstudien und Kundentests in Erfahrung zu bringen versuchte, bekommt man häufig frei Haus geliefert. Und nichts ist wichtiger als ein offenes, unvoreingenommenes Kundenfeedback.

Der Kunde oder Kooperationspartner als kommunikativer Mittelpunkt

Wie man den Kunden bereits frühzeitig in die Marken- und Produktkommunikation einbinden kann zeigte uns Opel mit dem Astra Blog im Sommer 2006. Dabei beauftrage der deutsche Automobilhersteller eine 4 köpfige Gruppe aus der hiesigen bekannten Bloggerszene und stellte Ihnen für 4 Wochen den neuen Opel Astra zum Test. Wie es lief, welche Erkenntnisse alle Beteiligten aus dieser Aktion ziehen und wie es möglicherweise weiter geht, lesen Sie am besten unter http://astra.blogg.de/ oder den Blogs von Pia, MCWinkel, Don Dahlmann und Felix Schwenzel. Aber auch im Affiliate Marketing gibt es lobenswerte Ansätze für die Kommunikation mit den Publishern. So z.B. Spreadshirt, Amazon, Quelle oder AbeBooks. Tips zur erfolgreichen Affiliate-Kommunikation und -steuerung gibt es in Kürze in einem weiteren Beitrag.

Und der Finanzmarkt?

Ein verändertes Kundenverhalten in der Finanz- und Versicherungsbranche ist bereits seit langem erkennbar. Ausgelöst durch einen geringeren Bindungswillen, insbesondere in der jüngeren Zielgruppe (ebenfalls zu erkennen bei Laufzeitverträgen z.B. in der Telekommunikationsbranche, in der partnerschaftlichen Beziehung, Mitgliedschaft in Vereinen ect.), beschränkt sich die Loyalität eines Kunden auf die gegenwärtige Beziehung zum Anbieter. In der Vergangenheit ist man mit der Entscheidung für ein Kreditinstitut eher konservativ umgegangen. In der Mehrheit der Fälle, die ich persönlich kenne, wurde der Bankberater einfach an die Kinder “weitervererbt”. Die meisten Menschen sind oftmals bei der gleichen Bank wie ihre Eltern. Das gilt gleichermaßen für Versicherungsunternehmen. Zugegeben, dies ändert sich im Alter zunehmend. Dennoch, diese Kunden - Anbieter Beziehung kann sehr schnell geschwächt werden. Bezüglich der dafür erforderlichen Instrumente bedient man sich des klassischen Marketing Mixes. Und während die meisten Finanzunternehmen den frontal Angriff auf der Preisschiene versuchen, bleibt eines oft auf der Strecke - die Aufklärung des Kunden. Der Finanz- und Versicherungsmarkt ist komplex, intransparent und nach wie vor erklärungsbedürftig. Gepaart mit der für beide Bereiche erforderlichen Vertrauensbildung sehen sich die meisten Unternehmen im Zeitalter des Internet neuen Herausforderungen gegenüber gestellt. Ganz abgesehen von Web 2.0 Erscheinungen, beginnt die Branche langsam das Eis zum Internet zu brechen und die Vermarktung von Dienstleistungen über dieses Medium zu beginnen. Ich selbst sehe die Bewegung als absolut notwendig und als Chance proaktiv auf den Kunden zuzugehen und ihn in Zeiten hoher Aufklärung, Wechselbereitschaft und Wettbewerbs abzuholen. Dabei sehe ich das Medium Internet als wesentliche Ergänzung einer ganzheitlichen Multichannel Strategie, die bereits etablierte Kanäle wie Ausschließlichkeitsvertrieb, Filialsysteme, Makler ect. umfassend und erfolgreich ergänzen kann.

Nutzer mögen keine störende Werbung im Internet

Tobias in Studien 2 Kommentare »

Herausgefunden hat das Fittkau & Maaß in der aktuellen Studie WWW-Benutzer-Analyse W3B im Auftrag von e-professional.

Die Botschaft muss zum Thema passen

Fast jeder dritte Internetnutzer verbringt mindestens ein Viertel seiner Online-Zeit auf kleineren Webseiten. Der Grund: hier findet der Nutzer spezifische Informationen die zum von ihn gesuchten Thema passen.

Nutzer mögen keine störende Werbung. Als störend wird empfunden was den Zugang zu Inhalten blockiert, beispielsweise Layer und Intersticials oder Pop Ups. Zum Recherchethema passende Angebote hingegen werden als nicht störend wahrgenommen.

Damit verfestigt sich ein Trend, der besonders für im Internet werbende Unternehmen zur Herausforderung wird. Sollte die Nachfrage nach Nischeninhalten weiter steigen, wird es für die Unternehmen immer schwieriger, mit ihrer Online-Werbung viele Nutzer zu erreichen. Der Grund liegt in der bisher gängigen Praxis: Die herkömmliche Werbeplanung konzentriert sich ausschließlich auf Webseiten mit mehr als 10.000 Seitenaufrufen pro Monat. Viele kaufinteressierte Nutzer können so nicht erreicht werden.

Werben Sie dort, wo Ihre Kunden Sie suchen

Nur eine Minderheit der Nutzer lehnt Internet-Werbung grundsätzlich ab. Über die Hälfte der Nutzer empfindet Textwerbung als weniger störend als bunte animierte Banner oder gar Pop Ups. Vor allem durch die Platzierung in Suchmaschinen und auf passenden Themenportalen findet die Werbebotschaft den interessierten Nutzer: Die Werbung hat gute Chancen als Mehrwert denn als aufdringliche Reklame wahrgenommen zu werden.

Fazit der Studie: Um potenzielle Käufer auch in den Tiefen des Internets zu erreichen, werden Online-Werber in Zukunft sowohl in technischer als auch in kreativer Hinsicht umdenken müssen. Neben einer zunehmenden Automatisierung der Mediaplatzierung werden auch neue Werbeformate gefragt sein. Auch die Strategie, nur auf den großen General-Interest-Portalen präsent zu sein, könnte sich als verhängnisvoll erweisen. Schon heute sind die Nutzer viel zu weit verstreut, um langfristig alle Zielgruppen zu erreichen und die gewünschte Werbewirkung zu erzielen. Die Wege zu den Zielgruppen werden schmaler und verzweigter und machen den Einsatz flexibler Lösungsmodelle erforderlich.

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